Dr. Iris Keßner

Steckbrief

Name:                   Dr. Iris Keßner // Jugendpfarrerin
Zuständig für:     (Event-)JuGo, Taste it, interreligiöse Arbeit
Mail an:                iris.kessner@kirchenkreis-hamm.de

// in Arbeit //

2 Kommentare

  1. Gabriele Mizerski sagt:

    Hallo ! ich habe den Artikel in der Westfalen Post gelesen vom 7 Februar .

    Ich finde es nicht gut was sie da machen. Es kann doch nicht sein dass so Gottes Glaube vermittelt wird um die jungen Leute in die Kirche zu bekommen ! DaS SCHREIT JA ZUM Himmel . Natürlich finden die Jugendlichen das gut. Wir sind aber die Erwachsenen und weisen den Jungen Menschen den Weg ,auch zu Gott.
    Aber nicht auf diese Weise wenn sie aus diesem HEILIGEM GOTTESHAUS so eine
    Veranstaltung machen wo Akrobatik usw. gezeigt wird.Wo ist dann die nächste Steigerung? Kirche soll bitte Kirche bleiben! Ich glaube nicht dass Gott das so will .
    Gott soll angebetet , verehrt werden, er ist HEILIG. Mit solchen Gottesdiensten verunreingt man Gottes NAMEN.Die Jugendlichen sind unsere Zukunft , sie bekommen später auch Kinder was sagen sie dann ihren Kindern um sie in die Kirche zu bekommen ?” Komm mit da ist eine Disco und rauchen darf mann jetzt auch “.Denken sie bitte darüber nach. Ich möchte sie nicht beleidigen . Ich wollte nur meine Meinung dazu äußern .

    Mit freundlichen Grüssen !
    Gabriele Mizerski

  2. Iris Keßner sagt:

    Guten Tag Frau Mizerski,

    ich möchte gerne persönlich auf Ihren Kommentar reagieren.

    Wenn ich sie richtig verstehe, ärgern Sie sich darüber, dass in Ihren Augen die Jugendkirche mit Aktionen und Elementen im Gottesdienst auf Jugendliche zugeht, die ihrer Meinung nach dem christlichen Glauben nicht angemessen sind.

    Dem muss ich ganz entschieden widersprechen. Das, was wir in der Jugendkirche gerade erleben, ist, dass Jugendliche mit neuen Ausdrucksformen christliche Inhalte in ihre Lebenswelt übersetzen!!! Akrobatik im Gottesdienst, farbiges Licht, moderne Musik und Sprache – das alles sind keine Lockmittel, sondern Ausdrucksformen, die christliche Botschaft in all ihren Facetten für Jugendliche verständlich zu machen und sie ihnen nahe zu bringen.

    Das beste Beispiel dafür war im Eröffnungsgottesdienst ein Kyriegebet auf Stelzen. Wie viele Menschen haben mich nachher angesprochen und gesagt, dass sie verstanden haben, dass dieses Gebet um die Wackeligkeit, die Hindernisse und die Angst zu fallen ging. Bei diesen Menschen stand keine akrobatische Aufführung im Mittelpunkt, sondern eine Aussage, die die Jugendliche überzeugend mit anderen Mitteln als nur mit der Sprache ausgedrückt haben.

    Vielleicht kommen sie mal in einen Jugendgottesdienst und versuchen wahrzunehmen, wieviel aufrichtige Auseinandersetzung mit der christlichen Botschaft hinter so einem Gottesdienst steht!!! Wenn diese auch noch für andere Jugendliche und Erwachsene anziehend und anregend ist, sind wir wirklich einladende Kirche.

    Ich kann selbst kann nur immer wieder davor erstaunen und wirklich feststellen, dass es hier um Gottes Namen geht, der immer wieder neu interpretiert und in die Welt gebracht werden muss. Nur so werden wir seiner Heiligkeit und unserer Jugend gerecht!!!

    Iris Keßner

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